BTA – Biologisch-technische/r Assistent

Herzlich willkommen in der Abteilung Biologie an der CSG.

Du würdest gerne in einem Forschungslabor, im Umweltschutz oder Gesundheitswesen mitwirken, im Bereich Entsorgung tätig sein, um auf diesem Wege einen aktiven Beitrag zur umweltgerechteren Gestaltung von Produkten und Produktionsverfahren zu leisten?
Dann bietet der Beruf des Biologisch Technischen Assistenten viele Einsatzbereiche.

Doch wie werde ich Biologisch Technischer Assistent?

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Voraussetzungen für die Ausbildung

Die Ausbildung ist für Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss (mind. Sek. Abschluss I) ebenso geeignet wie für Schüler mit Fachhochschulreife oder allgemeiner Hochschulreife.

Dauer / Abschluss

Sie dauert 2 Jahre und schließt mit dem Berufsabschluss als
„Staatlich geprüfte/r Biologisch Technische/r Assistentin /Assistent“ ab.
Als Realschüler erhältst du zusätzlich den erweiterten Sekundarabschluss I.

Eignung für die Ausbildung

1110_Fotolia_57863879_MWünschenswert, aber nicht obligatorisch, sind gute Vorkenntnisse im naturwissenschaftlich-technischen Bereich (Chemie, Physik, Biologie), sowie in den berufsübergreifenden Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch.
Wobei das Stoffpensum, das an Realschulen oder gleichwertigen Schulformen im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichts vermittelt wird, im Allgemeinen ausreichend ist.

Für die Arbeit in Gruppen ist Teamfähigkeit sehr wichtig.

Bildungsgang

Die Ausbildung erfolgt im Vollzeitunterricht.
Die wöchentliche Stundenzahl beläuft sich auf ca. 32 Stunden.
Es gelten die für das Bundesland Niedersachsen festgelegten Ferienzeiten.

Die Ausbildung umfasst:

  • theoretischen Unterricht
  • praktische Ausbildung im Labor
  • Betriebspraktikum von 160 Stunden

Die Lerninhalte richten sich nach den Rahmenrichtlinien für den berufsbezogenen Unterricht.
Lernbereiche in Theorie und Praxis sind:

  • Chemisch- und instrumentell-analytischer Arbeitsbereich
  • Botanisch-zoologischer Arbeitsbereich
  • Mikrobiologisch-biochemischer Arbeitsbereich
  • Wahlpflichtkurs (wie z.B. „Lebensmittel untersuchen“)

Zum berufsübergreifenden Lernbereich gehören:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Politik
  • Sport
  • Religion

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Berufsbild und Perspektiven

Der BTA übernimmt in erster Linie versuchstechnische Aufgaben wie das Vorbereiten, Durchführen und Auswerten von diversen Experimenten.
Im Bereich der Biotechnologie, Gentechnologie und der Mikrobiologie leisten BTA’s unter Anleitung wertvolle Forschungsarbeiten.

Arbeitsplätze für Biologisch Technische Assistenten

Beispielhaft seien genannt:

  • private Untersuchungslaboratorien, die z.B. Proben aus dem Umweltbereich (Boden, Wasser, Luft), Lebensmittelproben und Materialproben aus der Produktion analysieren
  • Betriebe der chemischen und pharmazeutischen Industrie, die z.B. Arzneimittel, Chemikalien für die industrielle Produktion und Wirkstoffe gegen Schädlinge herstellen
  • Unternehmen der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie, insbesondere Brauereien, Molkereien und fleischverarbeitende Betriebe
  • Öffentliche und private Forschungsinstitute und Versuchsanstalten wie z.B. Institute der Max-Planck und Fraunhofer Gesellschaft
  • Institute der naturwissenschaftlich-technischen Abteilungen der Universitäten, Technischen Hochschulen und Fachhochschulen
  • Kommunale und überregionale Wasser- und Klärwerke sowie Entsorgungsunternehmen
  • Staatliche Untersuchungsämter im Bereich der Lebensmittel-,Veterinär- und Umweltüberwachung, Ämter für kriminaltechnische Untersuchungen (BKA, LKA)
  • Unternehmen der biotechnologischen Industrie, die neuartige Wirkstoffe mittels Fermentation und gentechnischen Methoden herstellen

Verdienstmöglichkeiten

Berufsanfänger im öffentlichen Dienst werden nach Tarif bezahlt: Entgeltstufe 5 bis 8. Das Bruttogehalt liegt hier bei etwa 1.900 bis 2.200 € und steigt nach ca. 15 Berufsjahren auf etwa 2.600 bis 3.000 €
In der freien Wirtschaft sind die Gehälter nicht immer an Tarifverträge gekoppelt. Die Spanne liegt hier zwischen 1.600 und 2.200 €.
Bei langfristiger Tätigkeit liegt der Durchschnittslohn bei etwa 2.500 € brutto pro Monat.

Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Zum Techniker (z.B. Bio-Techniker, Abwasser-Techniker , Umwelt-Techniker)
  • als Fachkraft für Biotechnologie (TÜV)
  • als Fachkraft für Molekularbiologie (TÜV)
  • zum Life Science Assistenten ( IHK )

 

Kosten / Förderung

Schulgeld: 160,- € / Monat
Prüfungsgebühr f.d.staatl. Abschlussprüfung: 160,- €
Verbrauchsmaterial : 30,- € / pro Halbjahr

Fördermöglichkeiten

  • Schüler-BAföG ( muss nicht zurückgezahlt werden)
  • Bildungskredit nach BAföG (kann auch neben dem Schüler-BAföG beantragt werden, muss aber als Darlehen zurückgezahlt werden)

Zudem kann ein Teil der Ausbildungskosten steuerlich berücksichtigt werden.

Anmeldung

Folgende Unterlagen sind zur Anmeldung erforderlich:

  • Das ordnungsgemäß ausgefüllte Anmeldeformular
  • eine beglaubigte Kopie des Schulabgangszeugnisses
  • ein tabellarischer Lebenslauf
  • 2 Passbilder

Studieninformation (PDF-Download)

Anmeldeformular, inkl. Kostenübersicht (PDF-Download)

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